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sagen:elbsagen50

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 Anfang des 17. Jahrhunderts kam einmal ein Mann zu Pferde, gestiefelt und gespornt, in die Stadt und bat eine Bürgersfrau inständig, mit ihm zu gehen. Gleichzeitig versprach er ihr, dass ihr nichts geschehen sollte. Als sie an den Elbfelsen kamen, schlug er mit einer Rute dagegen. Alsbald tat sich der Stein auf und sie traten in ein schön verziertes Gemach. In diesem lag eine schöne junge Frau mit einem neugeborenen Kindchen. Die Bürgersfrau nahm sich des hilflosen kleinen Wesens freundlich an, badete es und wickelte es in die bereitliegenden Windeln. Auch tat sie der jungen Frau gern jede gewünschte Handreichung. Inzwischen hatte der Mann das Gemach verlassen und kehrte nun mit einer Mulde voll Dukaten zurück. Er forderte die Frau auf, von dem Geld so viel zu nehmen, wie ihr beliebe. Indessen nahm diese, von der jungen Frau gewarnt, nur so viel, wie ihr für ihre Dienste zukam, nämlich ein Goldstück, und wurde dann von dem Mann zum Elbufer zurückgeleitet. Sie fand sich später für ihre Bescheidenheit reich belohnt, denn sooft sie auch das Goldstück ausgab, immer fand sich an seiner Stelle ein neues in ihrem Geldbeutel vor. Anfang des 17. Jahrhunderts kam einmal ein Mann zu Pferde, gestiefelt und gespornt, in die Stadt und bat eine Bürgersfrau inständig, mit ihm zu gehen. Gleichzeitig versprach er ihr, dass ihr nichts geschehen sollte. Als sie an den Elbfelsen kamen, schlug er mit einer Rute dagegen. Alsbald tat sich der Stein auf und sie traten in ein schön verziertes Gemach. In diesem lag eine schöne junge Frau mit einem neugeborenen Kindchen. Die Bürgersfrau nahm sich des hilflosen kleinen Wesens freundlich an, badete es und wickelte es in die bereitliegenden Windeln. Auch tat sie der jungen Frau gern jede gewünschte Handreichung. Inzwischen hatte der Mann das Gemach verlassen und kehrte nun mit einer Mulde voll Dukaten zurück. Er forderte die Frau auf, von dem Geld so viel zu nehmen, wie ihr beliebe. Indessen nahm diese, von der jungen Frau gewarnt, nur so viel, wie ihr für ihre Dienste zukam, nämlich ein Goldstück, und wurde dann von dem Mann zum Elbufer zurückgeleitet. Sie fand sich später für ihre Bescheidenheit reich belohnt, denn sooft sie auch das Goldstück ausgab, immer fand sich an seiner Stelle ein neues in ihrem Geldbeutel vor.
  
-//Quelle: [[autor:oskarebermann|Oskar Ebermann]], [[buch:elbsagen|Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten]], Verlag Hegel & Schade, Leipzig; [[https://www.geisterspiegel.de/?p=51333#more-51333|www.geisterspiegel.de]]//+//Quelle: [[autor:oskarebermann|Oskar Ebermann]], [[buch:elbsagen|Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten]], Verlag Hegel & Schade, Leipzig//
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sagen/elbsagen50.1710421202.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)