sagen:elbsagen35
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| + | ====== Der Dresdener Mönch ====== | ||
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| + | Am 22. April 1694 hatte sich der Mönch im königlichen Schloss sehen lassen und damit den Tod [[vip: | ||
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| + | Das Volk erzählte sich damals, jener Mönch habe einst die beiden Brüder [[vip: | ||
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| + | Nach einer anderen Sage war der Mönch von kleiner Gestalt, sehr friedsam und bestrafte nur diejenigen, die ihn zuvor geneckt hatten. Einst schickte ein Kurfürst seinen Diener in ein bestimmtes Zimmer, um etwas zu holen. Als der Diener das Zimmer betrat, sah er den grauen Mönch an einem Tisch sitzen und schreiben. Aufs Höchste erschrocken, | ||
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| + | Der Mönch erwiderte: »Ich schreibe deine Sünden auf.« | ||
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| + | Da versetzte der wackere Fürst: »Hat dir Gott die Macht dazu gegeben, so tue es nur immerhin.« Er ging, ohne eine andere Frage zu tun, aus dem Zimmer. | ||
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| + | Mit diesem Gespenst darf jedoch nicht das sogenannte weiße Gespenst verwechselt werden. Dies war eine junge Frau in weißen Gewändern, die nach der Volkssage sich früher ebenfalls sehen ließ, wenn ein Todesfall in der kurfürstlichen Familie bevorstand. Es zeigte sich besonders auf der Treppe vom ersten zum zweiten Stockwerk des ersten Turmes rechts im großen Schlosshof, da wo früher ein geheimes Kabinett und die kurfürstliche Handbibliothek war. Es soll unter anderem den Tod der Gemahlin [[vip: | ||
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