sagen:elbsagen28
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| Der letzte Besitzer der alten Burg hat eines Tages als Vasall von seinem Lehnsherrn den Befehl erhalten, mit in den Krieg zu ziehen und also schweren Herzens von seiner jungen wunderschönen Gemahlin davonziehen müssen, seinem Bruder aber, der in der Nähe eine andere Burg besaß, sein Schloss und Habe, natürlich auch seine Gemahlin zur Beschützung empfohlen. Dieser war aber ein böser Ritter gewesen, der allen Lastern gefrönt hat, und der schlimmsten Raubritter einer im Land. Der war gar oft in die Burg seines Bruders geritten und hatte die schöne Schwägerin so lange getröstet, bis er sich sterblich in sie verliebte. Er hatte auch weder seiner Verpflichtung gegen den entfernten Bruder noch der Achtung, die er seiner frommen Schwägerin schuldig war, gedacht, sondern derselben frech seine Liebe entdeckt und verlangt, sie solle ihm zu Willen und ihren Gatten untreu sein. Die wies ihn aber kurzerhand ab und drohte, es ihrem Mann, wenn er heimgekehrt sei, zu entdecken. | Der letzte Besitzer der alten Burg hat eines Tages als Vasall von seinem Lehnsherrn den Befehl erhalten, mit in den Krieg zu ziehen und also schweren Herzens von seiner jungen wunderschönen Gemahlin davonziehen müssen, seinem Bruder aber, der in der Nähe eine andere Burg besaß, sein Schloss und Habe, natürlich auch seine Gemahlin zur Beschützung empfohlen. Dieser war aber ein böser Ritter gewesen, der allen Lastern gefrönt hat, und der schlimmsten Raubritter einer im Land. Der war gar oft in die Burg seines Bruders geritten und hatte die schöne Schwägerin so lange getröstet, bis er sich sterblich in sie verliebte. Er hatte auch weder seiner Verpflichtung gegen den entfernten Bruder noch der Achtung, die er seiner frommen Schwägerin schuldig war, gedacht, sondern derselben frech seine Liebe entdeckt und verlangt, sie solle ihm zu Willen und ihren Gatten untreu sein. Die wies ihn aber kurzerhand ab und drohte, es ihrem Mann, wenn er heimgekehrt sei, zu entdecken. | ||
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