sagen:elbsagen25
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| ====== Die Sagen von den Zwergen im Cottaer Spitzberg ====== | ====== Die Sagen von den Zwergen im Cottaer Spitzberg ====== | ||
| - | Das früher den Burggrafen [[familie: | + | Das früher den Burggrafen [[familie: |
| - | An einem düsteren Novembermorgen, | + | An einem düsteren Novembermorgen, |
| - | Das Mädchen aber, welches das Geheimnis | + | Das Mädchen aber, welches das Geheimnis verraten hatte, starb bald darauf an gebrachtem Herzen, doch niemand weiß, ob die Zwerge, wie sie versprochen haben, einst wiederkommen werden und ob dann der Bergbau im nahen Städtchen [[geo: |
| - | In jedem Jahr soll aber die [[typ:Höhle]] einen Tag lang für jedermann offen stehen. Schade nur, dass niemand weiß, wann der Tag fällt. Einst war eine Frau oben am Berg grasen, als gerade die Mittagssonne gewaltig heiß schien, sodass die Frau in das Gehölz ging, um etwas auszuruhen. Da befand sie sich plötzlich vor einer offen stehenden Höhle, in welcher längs der Wände Bänke und in deren Mitte eine Tafel stand. Auf eine dieser Bänke setzte sie sich nieder und nahm dabei ihre Haube ab. Nach einiger Zeit ging sie wieder an ihre Arbeit, vergaß aber, ihre Haube mitzunehmen, | + | In jedem Jahr soll aber die Höhle einen Tag lang für jedermann offen stehen. Schade nur, dass niemand weiß, wann der Tag fällt. Einst war eine Frau oben am Berg grasen, als gerade die Mittagssonne gewaltig heiß schien, sodass die Frau in das Gehölz ging, um etwas auszuruhen. Da befand sie sich plötzlich vor einer offen stehenden Höhle, in welcher längs der Wände Bänke und in deren Mitte eine Tafel stand. Auf eine dieser Bänke setzte sie sich nieder und nahm dabei ihre Haube ab. Nach einiger Zeit ging sie wieder an ihre Arbeit, vergaß aber, ihre Haube mitzunehmen, |
| - | Einst ging eine arme Frau, die sich in schwerer Not befand, auf den Cottaer Spitzberg. Da trat aus dem Gebüsch ein kleines Männchen auf sie zu und drückte ihr ein Päckchen in die Hand, das sie aber vor [[typ:Schreck]] in die nahe dabei liegenden Steine schleuderte. Später besann sie sich aber eines Besseren, kehrte zurück, fand zwar das Päckchen nicht mehr, wohl aber unter den Steinen einige alte [[typ: | + | Einst ging eine arme Frau, die sich in schwerer Not befand, auf den Cottaer Spitzberg. Da trat aus dem Gebüsch ein kleines Männchen auf sie zu und drückte ihr ein Päckchen in die Hand, das sie aber vor Schreck in die nahe dabei liegenden Steine schleuderte. Später besann sie sich aber eines Besseren, kehrte zurück, fand zwar das Päckchen nicht mehr, wohl aber unter den Steinen einige alte Silbermünzen. Noch jüngst lebte in Cotta ein Mann, der behauptete, er sei als Knabe mit einem Schulkameraden auf dem Berg herumgeklettert und habe sich plötzlich vor der offen stehenden Höhle befunden. Sie wagten aber nicht einzutreten, |
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