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sagen:elbsagen09

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 In einem Wald zwischen Saubernitz und Krünitz stand vor mehreren Jahren ein altes Försterhaus, das im Volksmund das Mauerschiner Försterhaus genannt wurde. Da der Förster schon alt und kränklich war und den Dienst nicht mehr recht versehen konnte, nahm er einen Forstgehilfen zu sich, der aber nach kurzer Zeit im Walde erschossen aufgefunden wurde. Ebenso erging es einem Zweiten und Dritten. Jedes Mal auf derselben Stelle wurden sie gleich in den ersten Tagen nach dem Dienstantritt in der Nähe eines großen Eichenstockes tot aufgefunden. In einem Wald zwischen Saubernitz und Krünitz stand vor mehreren Jahren ein altes Försterhaus, das im Volksmund das Mauerschiner Försterhaus genannt wurde. Da der Förster schon alt und kränklich war und den Dienst nicht mehr recht versehen konnte, nahm er einen Forstgehilfen zu sich, der aber nach kurzer Zeit im Walde erschossen aufgefunden wurde. Ebenso erging es einem Zweiten und Dritten. Jedes Mal auf derselben Stelle wurden sie gleich in den ersten Tagen nach dem Dienstantritt in der Nähe eines großen Eichenstockes tot aufgefunden.
  
-Der alte Förster war darüber sehr traurig und sagte zu seinem Weib: »Ich werde mir keinen Gehilfen mehr nehmen. Es wäre jammerschade um die jungen Leute, es würde doch einem jeden das Leben kosten, denn das geht nicht mit rechten Dingen zu. Das kann nur jemand verübt haben, der den Freischuss kann. Es wird ein Wilderer sein, dem die jungen Gehilfen im Wege sind.«+Der alte Förster war darüber sehr traurig und sagte zu seinem Weib: »Ich werde mir keinen Gehilfen mehr nehmen. Es wäre jammerschade um die jungen Leute, es würde doch einem jeden das Leben kosten, denn das geht nicht mit rechten Dingen zu. Das kann nur jemand verübt haben, der den [[ding:Freischuss]] kann. Es wird ein Wilderer sein, dem die jungen Gehilfen im Wege sind.«
  
 Während er noch mit seiner Frau darüber redete, klopfte es an die Tür. Auf des Försters »Herein!« trat ein junger Forstgehilfe in die Stube, der fragte nach der ersten Begrüßung den Förster, ob er keinen Gehilfen brauche. Während er noch mit seiner Frau darüber redete, klopfte es an die Tür. Auf des Försters »Herein!« trat ein junger Forstgehilfe in die Stube, der fragte nach der ersten Begrüßung den Förster, ob er keinen Gehilfen brauche.
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 //Quelle: [[autor:oskarebermann|Oskar Ebermann]], [[buch:elbsagen|Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten]], Verlag Hegel & Schade, Leipzig// //Quelle: [[autor:oskarebermann|Oskar Ebermann]], [[buch:elbsagen|Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten]], Verlag Hegel & Schade, Leipzig//
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-{{tag>sagen oskarebermann elbsagen elbe boehmischeschweiz aussig Saubernitz Krünitz keller wilderer freischütz freikugel v1}}+{{tag>sagen oskarebermann elbsagen elbe boehmischeschweiz aussig Saubernitz Krünitz keller wilderer freischütz freikugel freischuss v1}}
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