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sagen:ekds012

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     Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. Leuschner & Lubensky, Graz 1880     Edmund Veckenstedt: Wendische Sagen, Märchen und abergläubische Gebräuche. Leuschner & Lubensky, Graz 1880
  
-Zu einem Bauer in [[geo:Saßleben]] sind einmal, als er allein zu Hause war, aus Coswig drei Hexen gekommen. Es war gerade der erste Mai um die Mittagszeit. Die Hexen fragten den Alten zuerst nach Speck, dann nach Geld.+Zu einem Bauer in [[geo:Saßleben]] sind einmal, als er allein zu Hause war, aus [[geo:kosswig|Coswig]] drei Hexen gekommen. Es war gerade der erste Mai um die Mittagszeit. Die Hexen fragten den Alten zuerst nach Speck, dann nach Geld.
  
 Der Alte sagte, er habe weder Geld noch Speck. Da fragten ihn die Hexen, ob er Brod habe, worauf er sagte: „Ja, das kann ich Euch geben.“ Darauf stand er auf, um Brod zu holen. Allein kaum war er in der Mitte der Stube, so gingen die Hexen dreimal um ihn herum und bezauberten ihn, so dass er weder sprechen noch sonst etwas vornehmen konnte: er musste auf demselben Fleck still stehen bleiben. Darauf trieben die [[wesen:hexe|Hexen]] allerhand Unfug mit ihm; dann nahmen sie von Allem, was im Hause war, so viel ihnen beliebte. Der Alte sagte, er habe weder Geld noch Speck. Da fragten ihn die Hexen, ob er Brod habe, worauf er sagte: „Ja, das kann ich Euch geben.“ Darauf stand er auf, um Brod zu holen. Allein kaum war er in der Mitte der Stube, so gingen die Hexen dreimal um ihn herum und bezauberten ihn, so dass er weder sprechen noch sonst etwas vornehmen konnte: er musste auf demselben Fleck still stehen bleiben. Darauf trieben die [[wesen:hexe|Hexen]] allerhand Unfug mit ihm; dann nahmen sie von Allem, was im Hause war, so viel ihnen beliebte.
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 //Quellen://  //Quellen:// 
-  * //[[autor:griepentrog|Gisela Griepentrog]], [[buch:Spreesagen]], Verlag Berlin-Brandenburg 2016, Seite 204;//  +  * //[[Buch:Der Spreewald]], E.Kühn's Verlag Cottbus, 1889, S118-119;//
-  * //[[Buch:Der Spreewald]], E.Kühn's Verlag Cottbus, 1889;// +
-  * //Aufgespürt und aufgeschrieben vom Radduscher Ortschronisten [[autor:manfredkliche|Manfred Kliche]] im [[https://stadt.vetschau.de/cms/upload/dokumente/2021/M-A-Blatt/Vetschau_Ausgabe_2002.pdf|Vettschauer Mitteilungsblatt 02/2020]]//+
  
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sagen/ekds012.1706200532.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)