sagen:einladung_vor_gottes_gericht
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:einladung_vor_gottes_gericht [2020/09/01 16:12] – ewusch | sagen:einladung_vor_gottes_gericht [2023/11/28 16:36] (aktuell) – gelöscht ewusch | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ====== Einladung vor Gottes Gericht ====== | ||
| - | (Sage des Monats März 2020) | ||
| - | |||
| - | Casp. Henneberg chronikon Prussiae p. 254. | ||
| - | Prätorius Weltbeschr. I. 285–288. | ||
| - | |||
| - | Zu [[geo: | ||
| - | |||
| - | Indeß ritt der [[typ: | ||
| - | |||
| - | Der [[typ: | ||
| - | |||
| - | Einsmals ritten etliche Edelleute, wohl bezecht, an dem [[typ: | ||
| - | |||
| - | Auf den Donnerstag, als der Edelmann die Nacht über getrunken hatte, lag er lang schlafend, da kommen die Diebe [[typ: | ||
| - | |||
| - | Er erschrickt, steht auf, heißt sie willkommen und daß sie sich setzen sollten. Er läßt Essen vortragen, so viel er in Eile vermag, welches alles verschwindet. Unterdessen sagt der Edelmann zu dem Pferdedieb: „lieber, es ist deiner Behendigkeit viel gelachet worden, aber jetzund ist mirs nicht lächerlich, | ||
| - | |||
| - | Der antwortet: „der [[typ: | ||
| - | |||
| - | Der Edelmann erschrack sehr und ward heftig betrübt. Er sagte es vielen Leuten, der eine sprach dies der andere jenes dazu. Er aber tröstete sich dessen, daß er niemanden etwas genommen und daß jener Tag auf Allerheiligen-Tag fiel, auf welchen um des Fests willen man nicht zu richten pflegt. Doch blieb er zu Hause und lud Gäste, so etwas geschähe, daß er Zeugnis hätte, er wäre nicht auskommen. Denn damals war die Rauberei im Lande, sonderlich Gregor Maternen Reiterei, aus welchen einer den Hauscomthur D. Eberhard von Emden erstochen hatte. | ||
| - | |||
| - | Derhalben der [[typ: | ||
| - | |||
| - | Der Reuter stellt sich zur Wehr und ersticht einen jungen Edelmann, des Comthurs Freund und wird deshalb gefangen. Sie bringen ihn vor [[geo: | ||
| - | |||
| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 431–435, 1816// | ||
| - | {{tag> | ||
sagen/einladung_vor_gottes_gericht.1598969537.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
