sagen:ehw181
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| - | Vor vielen hundert Jahren lebte auf dem Schlosse in [[geo: | + | Vor vielen hundert Jahren lebte auf dem Schlosse in [[geo: |
| - | Wenn er verfolgt wurde, bediente er sich der größten | + | Wenn er verfolgt wurde, bediente er sich der größten List und so konnte man ihn nie fangen. In seiner Burg verlachte er alle Anstrengungen seiner Feinde. Die Burg war uneinnehmbar durch Sumpf und Wassergraben bestens geschützt. Als seine Gefährlichkeit immer größer wurde, ließ der Landvogt ein Gesetz ausgehen, daß alle Städte im Kreise Luckau mit ihren Schützen eine Belagerung des Schlosses Bornsdorf so lange vornehmen sollten, bis Hans von Buxdorf sich mit seinen Knechten ergeben würde. Der Landvogt rechnete damit, daß endlich doch einmal eine Hungersnot den Buxdorf zur Übergabe der Burg zwingen würde. |
| - | Aber die Belagerer hatten nicht gewußt, daß aus der Burg ein [[typ: | + | Aber die Belagerer hatten nicht gewußt, daß aus der Burg ein unterirdischer Gang führte, durch den sich die Belagerten immer wieder Lebensmittel verschafften. Die Belagerung währte schon viele Wochen und es kam die Zeit heran, wo die Luckauer Schützen ihr Pfingstschießen halten wollten. Sie zogen also ganz still in der Nacht von Bornsdorf ab und ihre Wachtposten stellte eine andere Stadt. Als das Fest vorbei war, marschierten die Luckauer wieder zur Belagerung zurück. |
| - | Als sie an die Drausche Mühle kamen, sahen sie vor der [[typ:Mühle]] einen Wagen halten und hörten Lärm und Geschrei aus dem Hause schallen. Sie umstellten es und als sie eindringen wollten, kamen ihnen mehrere bewaffnete Knechte entgegen. Es entspann sich ein Kampf und als die Knechte niedergeschlagen und die Müllersleute befreit waren, hörten die Schützen von ihnen, daß ein Mann noch fehle. Sie durchsuchten jetzt das ganze Gehöft aufs genaueste und entdeckten den Gesuchten hinter dem hölzernen Schornstein auf dem Boden. | + | Als sie an die Drausche Mühle kamen, sahen sie vor der Mühle einen Wagen halten und hörten Lärm und Geschrei aus dem Hause schallen. Sie umstellten es und als sie eindringen wollten, kamen ihnen mehrere bewaffnete Knechte entgegen. Es entspann sich ein Kampf und als die Knechte niedergeschlagen und die Müllersleute befreit waren, hörten die Schützen von ihnen, daß ein Mann noch fehle. Sie durchsuchten jetzt das ganze Gehöft aufs genaueste und entdeckten den Gesuchten hinter dem hölzernen Schornstein auf dem Boden. |
| Als endlich sein Widerstand gebrochen war und er gefesselt am Boden lag, erkannte man in dem Gefangenen den Hans von Buxdorf. Dieser hatte wieder einen seiner Streifzüge unternommen, | Als endlich sein Widerstand gebrochen war und er gefesselt am Boden lag, erkannte man in dem Gefangenen den Hans von Buxdorf. Dieser hatte wieder einen seiner Streifzüge unternommen, | ||
| - | Es gelang ihm aber, sich so freizulügen, | + | Es gelang ihm aber, sich so freizulügen, |
| Andere erzählen, daß es nicht Hans von Buxdorf gewesen ist, sondern [[familie: | Andere erzählen, daß es nicht Hans von Buxdorf gewesen ist, sondern [[familie: | ||
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