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sagen:ehw116

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 ====== Die Rosen der Freimaurer in Luckau ====== ====== Die Rosen der Freimaurer in Luckau ======
  
-In dem Garten der alten Loge in [[geo:luckau|Luckau]] (am Markt hinter Winters Haus) schützte eine weiße Hand die [[typ:rose|Rosen]] vor dem Abpflücken. In dem Garten hatten die Freimaurer prächtige Lauben und Laubengänge von roten und weißen Rosenin denen sie in der [[zeit:Johannisnacht]] saßen und allerlei Wesen trieben. +    R. Scharnweber & O. Jungrichter: Sagen, Anekdoten und Schnurren aus dem Kreise Luckau, Berlin 1933
  
-Nun wurden einmal ein paar Dienstmädchen von ihren Herren, die auch Freimaurer waren, nach der Loge geschickt, um etwas hinzutragenDer Logenwächter fragte sie, ob sie sich einmal den Garten ansehen wollten. Sie dürften aber nichts abpflücken. Die Mädchen gingen in den Garten hinein und da sagte die einenachdem sie sich überall umgesehen hatte, wir wollen uns ein paar schöne Rosen abrechen und unter der [[typ:Schürze]] versteckt mitnehmen+In dem Garten der alten Loge in [[geo:luckau|Luckau]] (am Markt hinter Winters Haus) schützte eine weiße Hand die Rosen vor dem AbpflückenIn dem Garten hatten die [[gruppe:Freimaurer]] prächtige Lauben und Laubengänge von roten und weißen Rosenin denen sie in der [[zeit:Johannisnacht]] saßen und allerlei Wesen trieben
  
-Aber als sie nach den Blumen faßtekam zwischen den Blättern eine Knochenhand mit weißem [[typ:Handschuh]] darüber hervor und faßte nach ihren FingernDa bekamen die Mädchen einen großen Schreck und liefen eiligst aus dem [[typ:Garten]]. Bald darauf geben sie ihren Dienst aufweil sie [[typ:angst|Furcht]] hattenes könnte ihnen etwas Schlimmes geschehen von den Freimaurern.+Nun wurden einmal ein paar Dienstmädchen von ihren Herren, die auch Freimaurer waren, nach der Loge geschicktum etwas hinzutragen. Der Logenwächter fragte sie, ob sie sich einmal den Garten ansehen wolltenSie dürften aber nichts abpflücken. Die Mädchen gingen in den Garten hinein und da sagte die einenachdem sie sich überall umgesehen hattewir wollen uns ein paar schöne Rosen abrechen und unter der Schürze versteckt mitnehmen
  
-//Quelle: [[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz]]//+Aber als sie nach den Blumen faßte, kam zwischen den Blättern eine Knochenhand mit weißem Handschuh darüber hervor und faßte nach ihren Fingern. Da bekamen die Mädchen einen großen Schreck und liefen eiligst aus dem Garten. Bald darauf geben sie ihren Dienst auf, weil sie Furcht hatten, es könnte ihnen etwas Schlimmes geschehen von den Freimaurern. 
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 +//Quelle: [[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Lausitz]]//
  
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-{{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatniederlausitz freimaurer luckau rose johannisnacht garten handschuh}}+{{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatlausitz v2a}}
sagen/ehw116.1683627357.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)