sagen:ehw111
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| ====== Die Steinkreuze an der Straße von Zittau nach Gabel ====== | ====== Die Steinkreuze an der Straße von Zittau nach Gabel ====== | ||
| - | Unweit der Burgruine Karlsfried liegen an der Straße von Zittau nach Gabel zwei [[typ: | + | Unweit der Burgruine |
| - | Da ist vor langen langen Zeiten hierher ein [[typ:Einsiedler]] gekommen aus fremdem Lande, um seine großen Sünden in stiller Abgeschiedenheit zu büßen, denn er war ein großer | + | Da ist vor langen langen Zeiten hierher ein Einsiedler gekommen aus fremdem Lande, um seine großen Sünden in stiller Abgeschiedenheit zu büßen, denn er war ein großer Mörder. Der hat sich auf der Wiese eine Hütte gebaut und darum seinen Garten. Darin hat er von dem Samen, den er mitgebracht, |
| - | Die Leute nun, welche um ihn in einzelnen Hütten wohnten, waren ein wildes Geschlecht, lebten untereinander in Feindschaft und beschäftigten sich allein mit der [[typ:Jagd]], die ihnen den Lebensunterhalt bot. Den Ackerbau kannten sie nicht. | + | Die Leute nun, welche um ihn in einzelnen Hütten wohnten, waren ein wildes Geschlecht, lebten untereinander in Feindschaft und beschäftigten sich allein mit der Jagd, die ihnen den Lebensunterhalt bot. Den Ackerbau kannten sie nicht. |
| Da war nun der alte Einsiedler tätig und lehrte sie, den Boden urbar zu machen. Er lehrte sie auch die Liebe zu ihren Mitmenschen, | Da war nun der alte Einsiedler tätig und lehrte sie, den Boden urbar zu machen. Er lehrte sie auch die Liebe zu ihren Mitmenschen, | ||
| - | Das schafften sie in die Stadt [[geo:Zittau]] und nach [[region: | + | Das schafften sie in die Stadt Zittau und nach [[region: |
| Eines Tages blieb das Brot unberührt und niemand holte das Geschenk, denn der Einsiedler lag in seiner Hütte und war gestorben. | Eines Tages blieb das Brot unberührt und niemand holte das Geschenk, denn der Einsiedler lag in seiner Hütte und war gestorben. | ||
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