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sagen:ehw029

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-====== Das graue Gespenst bei der Teifelsmühle (Gehren) ======+====== Das graue Gespenst bei der Teiselsmühle ======
  
-Dem [[typ:müller|Teifelsmüller]] seine Frau hatte einmal Betten gesonntDabei war ihr ein [[typ:bett|Bette]] gestohlen wordenDer Mann dachte, vielleicht kommt der [[typ:Dieb]] nochmals in der Nachtich will ihn auflauern. Nun war es eine ganz helle Nacht. Als der [[typ:Müller]], der im Hause im Dunkeln wachte und immer mal gucken ging, einmal auf dem Flutbrett stand und umher sahsah er nach dem grünen Berge zu ein Frauensmensch kommen, das ging langsam auf den Teich zu und hatte ein [[typ:grauefrau|graues Kleid]] an. Er sagte sich, das ist der Dieb von heute Nachmittag und wollte in die [[typ:Mühle]], wo er seine [[typ:Flinte]] hatte stehen.+    RScharnweber & OJungrichterSagenAnekdoten und Schnurren aus dem Kreise LuckauBerlin 1933
  
-Aber es war ihmals wenn er stehen bleiben müßteDerweile war die Frau hinter die Bäume am Teiche gekommenDer [[typ:Müller]] guckte nochob sie nicht an der anderen Seite vom Teiche, nach dem [[typ:Backofen]] zuwieder hinter den Bäumen vorkommen würde, da stand sie wie aus der Erde gewachsen vor ihm auf dem Flutbrette. Vor Schreck sah und hörte er nichts mehr und rannte, so schnell ihn seine Füße trugen in seine [[typ:Mühle]].+Dem Teiselsmüller seine Frau hatte einmal Betten gesonnt. Dabei war ihr ein Bette gestohlen worden. Der Mann dachtevielleicht kommt der Dieb nochmals in der Nacht, ich will ihn auflauernNun war es eine ganz helle NachtAls der Müller, der im Hause im Dunkeln wachte und immer mal gucken gingeinmal auf dem Flutbrett stand und umher sah, sah er nach dem grünen Berge zu ein Frauensmensch kommen, das ging langsam auf den Teich zu und hatte ein [[wesen:grauefrau|graues Kleid]] an. Er sagte sichdas ist der Dieb von heute Nachmittag und wollte in die Mühle, wo er seine Flinte hatte stehen.
  
-//Quelle: [[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz]]//+Aber es war ihm, als wenn er stehen bleiben müßte. Derweile war die Frau hinter die Bäume am Teiche gekommen. Der Müller guckte noch, ob sie nicht an der anderen Seite vom Teiche, nach dem Backofen zu, wieder hinter den Bäumen vorkommen würde, da stand sie wie aus der Erde gewachsen vor ihm auf dem Flutbrette. Vor Schreck sah und hörte er nichts mehr und rannte, so schnell ihn seine Füße trugen in seine Mühle. 
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 +//Quelle: [[autor:wusch|E.H.Wusch]]: [[buch:sagenmeinerheimatniederlausitz|Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Lausitz]]//
  
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-{{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatniederlausitz müller bett mühle dieb gehren grauefrau flinte backofen}}+{{tag>sagen wusch sagenmeinerheimatlausitz v2a}}
  
  
sagen/ehw029.1683407794.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)