sagen:dsbb0244
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| + | ====== Wärwölfe, Vampire und Unterirdische ====== | ||
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| + | Viel weiß des Volkes Glaube und Aberglaube an den Ostseeküsten und dann weit hinab und hinauf, in West- und Ostpreußen, | ||
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| + | Der [[wesen: | ||
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| + | Ein Jäger aus [[geo: | ||
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| + | Im Dorfe Grabau (manche schreiben Crakau) nahe bei Danzig, nach der Küste zu, begann einmal, vor noch nicht allzulanger Zeit, ein allgemeines Sterben, und besonders wurden Jungfrauen in der Blüthe ihres Lebens hingerafft, und jede so schnell gestorbene hatte am Herzen ein kleines Wundenmal. Da fielen endlich die Dorfältesten auf den Gedanken, es möge wohl ein Vampir auf ihrem Kirchhof liegen, und ließen viele Gräber und Särge öffnen, und da fand sich auch ein Leichnam, der war nicht verweset gleich den andern, sondern Nägel und Barthaar waren ihm gewachsen, und an seinen Lippen zeigte sich die Spur frischen Blutes. Alsbald wurde das bekannte, bis nach Serbien hinein und dort sehr häufig angewandte Mittel ebenfalls angewandt. Das Haupt des Todten wurde mittelst eines Grabscheites vom Körper abgestoßen, | ||
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| + | Vor Herzog Albert in [[region: | ||
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| + | In Liefland wissen die Leute zu erzählen, daß wenn die Christnacht vorüber ist, ein hinkender Junge durch die Orte gehe, und die Bösen zusammenrufe, | ||
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| + | Der Blutspur nach gehen auch gern nach dem Volksglauben in der Gegend um Danzig die [[wesen: | ||
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| + | Einst ging ein Schäfer, der ein geübter Geigenspieler war, zur Nacht nach Hause, da begegnete ihm ein kleines, ganz gelb gekleidetes Männchen, und fragte ihn, ob er mitkommen, aufspielen und Geld verdienen wolle? Dem Schäfer war nichts lieber, und ließ sich willig leiten. In einem hellen Saal traf er Hunderte von Zwergenmännlein und Fräulein an, alle waren gelb gekleidet; sie reihten sich zum Ball und der Schäfer spielte trotz dem Musikanten auf dem Pervisch zu [[geo: | ||
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