sagen:dsbb0118
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| - | Da forderte einst der große | + | Da forderte einst der große Kaiser von [[vip: |
| - | Das ward ihm gewähret; | + | Das ward ihm gewähret; Arnold hatte aber schon von Strecke zu Strecke, so weit ein Roß im gestreckten Lauf aushalten konnte, ausgeruhte Rosse, die seiner harrten, aufgestellt und damit eine Waldstrecke vom Bürgelwald umstellt, die ein Mann kaum in eines Tages Länge umschritten hätte. Darauf begann er, als der Kaiser sein Mittagmahl begann, sein Jagen, bezeichnete und bestreute allenden, wo er vorbeisauste, |
| - | Da sprach | + | Da sprach Karl: Du hast dir gewißlich ein zu kleines Stück erritten, da du so bald wiederkehrest. – Arnold aber antwortete: Mitnichten, ich umritt ein großes Stück, das ein Mann wohl kaum in Tageslänge umwandeln kann. – Da fiel auf den Sänger ein ernster Blick seines Herrn, welcher bei sich dachte, daß im Bürgelwald für Arnold die Blume der Bescheidenheit wohl nicht gewachsen sei, und der Kaiser schwieg. Da nahm aber Arnold das Wort und sprach: Du zürnest mir, mein hoher kaiserlicher Herr! Zürne nicht! Nicht für mich umritt ich deinen Bürgelwald. Sieh, alle den Dörfern von Dören bis [[geo: |
| - | //Quelle: Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch. Meersburg und Leipzig 1930, S. 98; [[http:// | + | //Quelle: Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch. Meersburg und Leipzig 1930, S. 98// |
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sagen/dsbb0118.1683127180.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
