sagen:dsbb0111
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:dsbb0111 [2024/02/25 17:38] – angelegt ewusch | sagen:dsbb0111 [2025/01/30 17:48] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Nibelung von Hardenberg und der Zwerg Goldemar ====== | ||
| + | Im Jülicher Lande saß ein Edler, des Namens Nibelung von Hardenberg, dem waren die Schlösser Hardenberg, Hardenstein und Rauenthal, und bei ihm wohnte ein Zwergenkönig oder Elbe, der hieß Goldemar, der war dem Nibelung von Hardenberg und nicht minder dessen schöner Schwester gar sehr zugetan, gab Ratschläge und war hülfreich in allen Sachen. Und obschon der Elb Goldemar sich nicht sehen ließ, vielmehr stets unsichtbar blieb, so ließ er sich doch deutlich wahrnehmen, er trank Wein mit dem Ritter, spielte mit ihm und seiner Schwester im Brett und selbst mit Würfeln und spielte auch die Harfe gar wundersam, daß kein Mensch auf Erden ihr solche Töne entlocken konnte. Wollte Nibelung sich überzeugen, | ||
| + | |||
| + | Dieser Elb trieb es also drei Jahre lang auf Hardenbergs Schlössern und beleidigte niemand, da geschah es, daß er beleidigt wurde, denn die Hausgenossen, | ||
| + | |||
| + | Da kam der Elbe Goldemar nimmer wieder auf des Hardenbergs Schlösser. Er wandte sich anderswohin und entführte eine Königstochter, | ||
| + | |||
| + | Der Gezwerg Goldemar aber habe, nachdem ihm Dietrich die Beute abgedrungen, | ||
| + | |||
| + | //Quelle: Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch. Meersburg und Leipzig 1930, S. 93-94; [[http:// | ||
| + | ---- | ||
| + | {{tag> | ||
sagen/dsbb0111.1708879082.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
