sagen:dsbb0086
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| - | Wo das Stromtal des Rheins unterhalb Caub am engsten sich zusammendrängt, starren hoch und schroff | + | Als die Stadt Virdung noch eine deutsche war, und zwar schon zu Kaiser Rudolf |
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| - | Lurlei ist die Rhein-Undine. Wer sie sieht, wer ihr Lied hört, dem wird das Herz aus dem Busen gezogen. Hoch oben auf ihres Felsen höchster Spitze steht sie, im weißen Kleide, mit fliegendem Schleier, mit wehendem Haar, mit winkenden Armen. Keiner aber kommt ihr nahe, wenn auch einer den Felsgipfel erstiege, sie weicht vor ihm – sie schwebt zurück, sie lockt ihn durch ihre zaubervolle Schönheit – bis an des Abgrunds jähen Rand, er sieht nur sie, er glaubt | + | |
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| - | Eine Sage von heitrerer Färbung als alle die andern, | + | |
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| - | Die Lurlei aber singt immer noch in stillen ruhigen Mondnächten, erscheint immer noch auf dem Felsengipfel, | + | |
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