sagen:dsbb0010
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| - | Die Bergzwerge schätzen und lieben die Gemsen, sie wollen nicht, daß die Jäger sie tödten, und manchem Alpenjäger ist es deshalb schon gar schlecht ergangen. Guten Jägern, denen sie wohl wollten, haben sie wohl auch das eine und das andre Stück z'weg gestellt, der durft' aber denn bei Leib und Leben nit mehr schießen, als mit den Bergmanndli veraccordirt war, sonst schmissen sie ihn die Felsen hinunter und bließen ihm das Lebenslicht aus elendiglich. Da war einmal ein Gemsjäger, der verstieg sich hoch in die Felsen, auf einmal stand ein eisgraues Bergmanndli vor ihm da, und sprach ihn zornig an: was verfolgst du meine Heerde? – Der Jäger war ganz erschrocken und sprach: hab' ich doch nit gewußt, daß die Gemsen dein sind. – | + | In der ganzen [[land: |
| - | Sprach | + | |
| - | In Malters saß ein Untervogt, | + | Hat der Pilatus |
| + | So steht im Land das Wetter gut.\\ | ||
| - | In Obwalden war ein alter Landammann, der hieß Heinrich Immlin, der hat selbst erzählt, wie er einmal zum Pilatus hinangestiegen auf die Gemsjagd, da begegnete ihm ein Zwergmanndli, und heischte (= verlangte, sk), er solle flugs umkehren. Nun ist der Landammann ein starker stattlicher Mann gewesen, der spottete des Zwergs | + | Aber es geht die Sage, daß nach Christi unseres Herrn Leiden, Tod und Auferstehung |
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| + | Lange hat die Sage gelebt, daß wer etwas in den See werfe, alsbald | ||
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sagen/dsbb0010.1708719969.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
