sagen:dsbb0006
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| Es war zu den Zeiten, da [[vip: | Es war zu den Zeiten, da [[vip: | ||
| - | Auf diese Rede brachen die Abgesandten rasch auf und ritten stracks nach Uri und Unterwalden, | + | Auf diese Rede brachen die Abgesandten rasch auf und ritten stracks nach Uri und Unterwalden, |
| - | Damals hauste in Unterwalden ein gar redlicher Mann, der niemals Untreue verübte, der war dem Landenberger insonderheit verhaßt, und sein Name war Heinrich im Melchthal an der Halde. Zu dem sandte der Landenberger, | + | Damals hauste in Unterwalden ein gar redlicher Mann, der niemals Untreue verübte, der war dem Landenberger insonderheit verhaßt, und sein Name war Heinrich im Melchthal an der Halde. Zu dem sandte der Landenberger, |
| Der Landvogt Grißler, der zu Uri saß, hub an auf einen Bühel über Altdorf eine neue Burg zu bauen, die sollte genannt werden „Zwing Uri unter die Stegen," | Der Landvogt Grißler, der zu Uri saß, hub an auf einen Bühel über Altdorf eine neue Burg zu bauen, die sollte genannt werden „Zwing Uri unter die Stegen," | ||
| - | Mittlerweile geschah es, daß ein Mann aus Uri, [[vip: | + | Mittlerweile geschah es, daß ein Mann aus Uri, [[vip: |
| - | Da schuf Gott der Herr einen [[typ: | + | Da schuf Gott der Herr einen Sturmwind und ein schrecklich Ungewitter, daß das Wasser ins Schiff schlug, da sagten die Schiffleute dem Landvogt, daß der Tell der beste Schiffslenker sei, der allein könne sie noch aus der Todtesgefahr retten. Darauf ließ der Landvogt den Tell losbinden, der ruderte flugs mit starken Armen und brachte das Schifflein nach dem rechten Ufer, wo das Schwyzer Gelände sich hinabsenkt, da war ein Vorsprung mit einer Felsenplatte, |
| - | Da nun Kaiser Albrecht von allen diesen Dingen die Kunde vernahm, gerieth er in großen | + | Da nun Kaiser Albrecht von allen diesen Dingen die Kunde vernahm, gerieth er in großen Zorn, nahm gleich ein Kriegsheer, die Schweizer zu züchtigen. Aber auf diesem Zuge, da er durch den Aargau ritt, und gen Brugg wollte, wurde er von seinem eigenen Neffen, [[vip: |
| - | Das ist die Sage von der Schweizer Bündniß und der That des Tell, welche letztere, nur wie eine einzelne Alpenrose, in den Kranz der Geschichte sich einflocht. Es ist bekannt, daß die Sage am glückhaften Pfeilschuß auch in Dänemark sich findet und nicht unmöglich ist, daß die frühern Einwanderer aus dem Norden sie schon mitgebracht, | + | Das ist die Sage von der Schweizer Bündniß und der That des Tell, welche letztere, nur wie eine einzelne Alpenrose, in den Kranz der Geschichte sich einflocht. Es ist bekannt, daß die Sage am glückhaften Pfeilschuß auch in Dänemark sich findet und nicht unmöglich ist, daß die frühern Einwanderer aus dem Norden sie schon mitgebracht, |
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