sagen:die_zwerge_auf_dem_baum
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| - | ====== Die Zwerge auf dem Baum ====== | ||
| - | Mündlich aus dem Haslithal, in Wyß Volkssagen S. 320. | ||
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| - | Des Sommers kam die Schaar der Zwerge häufig aus den Flühen herab ins Thal und gesellte sich entweder hülfreich oder doch zuschauend den arbeitenden Menschen, namentlich zu den Mädern im Heuet (der Heuernte). Da setzten sie sich denn wohl vergnügt auf den langen und dicken Ast eines Ahorns ins schattige Laub. | ||
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| - | Einmal aber kamen boshafte Leute und sägten bei Nacht den Ast durch, daß er blos noch schwach am Stamme hielt, und als die arglosen Geschöpfe sich am Morgen darauf niederließen, | ||
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| - | O wie ist der Himmel so hoch | ||
| - | und die Untreu’ so groß! | ||
| - | heut hierher und nimmermehr! | ||
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| - | Sie hielten Wort und ließen sich im Lande niemals wiedersehen. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 221, 1816// | ||
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