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sagen:die_teufelsstube

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-====== Die Teufelsstube ====== 
  
-Muß demungeachtet – trotz den ihm vom Meister Melchior angethanenen Schurigeleien, Scherereien und all dem Harten, was er als Mühlenknappe erduldet – [[typ:teufel|Lord Satanas]] in der [[geo:wehrau|wehrauer Gegend]] gefallen haben, indem er sich, als Ausgedinge, noch eine Stube daselbst vorbehalten hat, die sich in dem dortigen Sandsteinfelsen befindet. Zwar ist es keine chambre garnie, noch weniger mit Schildereien, Büsten, Schnitzwerk u. dgl. versehen – es müßte denn mit den Augen des Beschauers sich ein Aehnliches, wie bei dem Landgrafen von Hessen, als ihm [[vip:tilleulenspiegel|Eulenspiegel]] seine Malereien zeigte, zugetragen haben. 
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-Da nun der [[typ:teufel|höllische Uhu]], gleich andern gekrönten Häuptern, auf dem Erdballe Reisen zu machen pflegt; so findet er sich am Tage vor Kreuzes-Erhöhung – wo es ihm in seiner Residenz nicht ganz heimlich seyn mag – daselbst ein, neckt und höhnt Menschen, schleudert feurige Klumpen herab und sendet gemeiniglich schädliches Ungeziefer der Umgegend.  
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-//Quelle: Heinrich Gottlob Gräve: Volkssagen und volksthümliche Denkmale der Lausitz. Reichel, Bautzen 1839, Seite 166; [[https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Volkssagen_und_volksthuemliche_Denkmale_der_Lausitz_166.jpg&oldid=-|Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource (Version vom 1.8.2018)]]// 
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-{{tag>sagen gräve volkssagenundvolksthumlausitz oberlausitz wehrau teufel hohn tilleulenspiegel}} 
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