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sagen:die_teufels-hufeisen

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-====== Die Teufels-Hufeisen ====== 
  
-    Prätorius Weltbeschr. II. 362. 
- 
-Zu Schwarzenstein, eine halbe Meile von [[geo:rastenburg|Rastenburg]] in Preußen, hangen zwei große Hufeisen in der Kirche, davon eine gemeine Sage ist: es war daselbst eine Krügerin (Bierwirthin), die den Leuten das [[typ:bier|Bier]] sehr übel zumaß, die soll der [[typ:teufel|Teufel]] des Nachts vor die Schmiede geritten haben.  
- 
-Ungestüm weckte er den [[typ:schmied|Schmied]] auf und rief: „Meister, beschlagt mir mein [[typ:pferd|Pferd]]!“ Der [[typ:schmied|Schmied]] war nun gerade der Bierschenkin Gevatter, daher, als er sich über sie hermachte, raunte sie ihm heimlich zu: „Gevattermann, seyd doch nicht so rasch!“  
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-Der [[typ:schmied|Schmied]], der sie für ein Pferd angesehen, erschrack heftig, als er diese Stimme hörte, die ihm bekannt däuchte und gerieth aus Furcht in Zittern. Dadurch verschob sich der Beschlag und der Hahn krähte. Der [[typ:teufel|Teufel]] mußte zwar das Reißaus nehmen, allein die Krügerin ist lange nachher krank geblieben.  
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-Sollte der Teufel alle Bierschenken, die da knapp messen, beschlagen lassen, würde das Eisen gar theuer werden.  
- 
-//Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 284, 1816// 
-{{tag>sagen grimm prätorius bier schmied teufel}} 
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