sagen:die_sage_vom_huftritt_auf_der_hohen_weng
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:die_sage_vom_huftritt_auf_der_hohen_weng [2021/03/24 13:25] – ewusch | sagen:die_sage_vom_huftritt_auf_der_hohen_weng [2025/01/30 17:47] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| - | ====== | + | > Sage des Monats August 2020 |
| - | (Sage des Monats August 2020) | + | ====== |
| Gegenüber von der früheren Eisenbahnstation " | Gegenüber von der früheren Eisenbahnstation " | ||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
| An der höchsten Stelle des Saumpfades schiebt sich ein kahler Felsblock, dem Wanderer in den Weg. Auf ihm ist deutlich der Abdruck eines Pferdehufes zu erkennen. Ein Teil der Natur, wie es sich mehrfach im Murgtal findet? Davon weiß die Sage allerdings etwas anderes zu berichten. | An der höchsten Stelle des Saumpfades schiebt sich ein kahler Felsblock, dem Wanderer in den Weg. Auf ihm ist deutlich der Abdruck eines Pferdehufes zu erkennen. Ein Teil der Natur, wie es sich mehrfach im Murgtal findet? Davon weiß die Sage allerdings etwas anderes zu berichten. | ||
| - | An dem herrlichen Sommertag war's. Der Talwind fächelte Kühlung zu und im " | + | An dem herrlichen Sommertag war's. Der Talwind fächelte Kühlung zu und im " |
| - | Er fragte nach einer guten Stube, in der er übernachten könne. Kosten dürfe es, was es wolle. Der [[typ: | + | Er fragte nach einer guten Stube, in der er übernachten könne. Kosten dürfe es, was es wolle. Der Wirt scharwänzelte um den reichen Gast, als wenn's der Graf vom Schlosse selber wäre. Sofort wurde das umfangreiche Gepäck des Fremden nach oben geschafft, während sich dieser zu den Stammgästen gesellte. Ein großes Abendessen sollte den Fremdling für den langen Ritt entschädigen. Nach der Mahlzeit bestellte er mehrere Kannen Wein und lud alle anwesenden Gäste ein. Erst als der neue Tag aufhellte, wankten die guten Weisenbacher, |
| Tags darauf war die Ankunft des reichen Mannes im Orte bekannt. Am Abend gingen die Mannsleut' | Tags darauf war die Ankunft des reichen Mannes im Orte bekannt. Am Abend gingen die Mannsleut' | ||
| Zeile 15: | Zeile 15: | ||
| Eine Woche, vielleicht auch zwei gingen so dahin. Jeden Abend bot sich das gleiche Bild, und mancher ging auch schon tagsüber in die gute Wirtsstube, um sich von dem Fremden freihalten zu lassen. Denn auch das Essen bezahlte der Fremde für jedermann. | Eine Woche, vielleicht auch zwei gingen so dahin. Jeden Abend bot sich das gleiche Bild, und mancher ging auch schon tagsüber in die gute Wirtsstube, um sich von dem Fremden freihalten zu lassen. Denn auch das Essen bezahlte der Fremde für jedermann. | ||
| - | Doch dann verbreitete sich die Kunde, dass der Fremde niemand anders als der leibhaftige [[typ:teufel|Teufel]] sei. Man solle nur einmal unter den Tisch schauen, dann könne man unschwer den Pferdefuß erkennen. Auch das Hinken am linken Fuße sei offensichtlich. | + | Doch dann verbreitete sich die Kunde, dass der Fremde niemand anders als der leibhaftige [[wesen:Teufel]] sei. Man solle nur einmal unter den Tisch schauen, dann könne man unschwer den Pferdefuß erkennen. Auch das Hinken am linken Fuße sei offensichtlich. |
| Die Weisenbacher Weibsleut' | Die Weisenbacher Weibsleut' | ||
| Zeile 23: | Zeile 23: | ||
| Oben auf der Weng verabschiedete sich der Fremde. Unterdessen zog ein Floß talabwärts, | Oben auf der Weng verabschiedete sich der Fremde. Unterdessen zog ein Floß talabwärts, | ||
| - | Einer der Anwesenden entdeckte in der Felswand den Abdruck eines Pferdehufes, | + | Einer der Anwesenden entdeckte in der Felswand den Abdruck eines Pferdehufes, |
| - | Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen! So sagt man den Weisenbachern nach, dass sie heute noch die Schuld trügen, wenn der [[typ: | + | Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen! So sagt man den Weisenbachern nach, dass sie heute noch die Schuld trügen, wenn der Teufel immer noch in der Hölle weilt. Sie hätten ihn ja fangen können... |
| //Quelle: [[https:// | //Quelle: [[https:// | ||
| - | {{tag> | + | ---- |
| + | {{tag> | ||
sagen/die_sage_vom_huftritt_auf_der_hohen_weng.1616588748.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
