sagen:die_rosen_der_freimaurer_in_luckau
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| - | Die Rosen der Freimaurer in Luckau | + | |
| - | In dem Garten der alten Loge in Luckau ( am Markt hinter Winters Haus ) schützte | + | |
| - | eine weiße Hand die Rosen vor dem Abpflücken. In dem Garten hatten die | + | |
| - | Freimaurer prächtige Lauben und Laubengänge von roten und weißen Rosen, in | + | |
| - | denen sie in der Johannisnacht saßen und allerlei Wesen trieben. Nun wurden | + | |
| - | einmal ein paar Dienstmädchen von ihren Herren, die auch Freimaurer waren, nach | + | |
| - | der Loge geschickt, um etwas hinzutragen. Der Logenwächter fragte sie, ob sie sich | + | |
| - | einmal den Garten ansehen wollten. Sie dürften aber nichts abpflücken. Die | + | |
| - | Mädchen gingen in den Garten hinein und da sagte die eine, nachdem sie sich | + | |
| - | überall umgesehen hatte, wir wollen uns ein paar schöne Rosen abrechen und unter | + | |
| - | der Schürze versteckt mitnehmen. Aber als sie nach den Blumen faßte, kam | + | |
| - | zwischen den Blättern eine Knochenhand mit weißem Handschuh darüber hervor | + | |
| - | und faßte nach ihren Fingern. Da bekamen die Mädchen einen großen Schreck und | + | |
| - | liefen eiligst aus dem Garten. Bald darauf geben sie ihren Dienst auf, weil sie Furcht | + | |
| - | hatten, es könnte ihnen etwas Schlimmes geschehen von den Freimaurern. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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