sagen:die_pest_in_abenden
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| - | ====== Die Pest in Abenden ====== | ||
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| - | Um das Dorf Abenden führen mehrere, jetzt wenig benutzte Gäßchen und Pfade, die man „Not-“, auch wohl „Pestgäßchen“ nennt, über welche die Volkssage | ||
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| - | In alter Zeit herrschte in Abenden die Pest, die man auch den schwarzen Tod nannte. Die Seuche raffte viele dahin. Die Palländerstraße, | ||
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| - | In Huppenbroich bei Simmern (wohl: Simmerath) kam es oft vor, daß manche Haustüren sich morgens nicht öffneten, denn über Nacht hatte der unerbittliche Tode alle Hausbewohner dahingestreckt. In manchen Dörfern konnte man nicht genug Särge herbeischaffen. Man umwickelte die Leichen nur mit Stroh und vertraute sie so der Erde an. | ||
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| - | Wegen der Gefahr der Ansteckung gingen Auswärtige nicht durch die verseuchten Orte, sondern um die Dörfer, die man deswegen in Abenden Not- oder Pestgäßchen nennt. | ||
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| - | //Quellen: Brandenburg, | ||
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sagen/die_pest_in_abenden.1585732781.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
