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sagen:die_ochsen_auf_dem_acker_zu_melchtal

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-====== Die Ochsen auf dem Acker zu Melchtal ====== 
  
-    Etterlin S. 25 
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-Es saß zu [[geo:Sarnen]] einer von Landenberg, der war daselbst Vogt; der vernahm, daß ein Landmann im Melchtal einen hübschen Zug [[typ:ochse|Ochsen]] hätte, da fuhr er zu, schickte einen Knecht und hieß ihm die [[typ:rind|Ochsen]] bringen; „Bauern sollten den Pflug ziehen, er wolle die Ochsen haben.“  
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-Der Knecht that, was ihm befohlen war; nun hatte der arme fromme Landmann einen Sohn; als der Knecht die Joche der Ochsen aufbinden wollte, schlug der Sohn mit dem Garb (Stecken) dem Knecht den Finger entzwei. Der gehub sich übel, lief heim und klagte.  
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-Der gute arme Knab versah sich wohl: wo er nicht wiche, daß er darum leiden müßte, [[typ:flucht|floh]] und entrann. Der Herr ward zornig und schickte noch mehr Leute aus, da war der Junge entronnen; da fingen sie den alten Vater, dem ließ der Herr die [[typ:blenden|Augen ausstechen]], und nahm ihm, was er hatte.  
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-//Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 224-225, 1818// 
-{{tag>sagen grimm deutschesagen2 sarnen kantonobwalden ochse flucht blenden}} 
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