sagen:die_luttchen_im_marienberge_bei_biebersdorf
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| - | Die Luttchen im Marienberge bei Biebersdorf | + | |
| - | Der alte Mietusch pflügte auf dem Marienberg und die Arbeit wollte keinen Fortgang | + | |
| - | nehmen. Da sah er hinter sich die Lutchen am Werke, die die Furche, welche er | + | |
| - | gerade gezogen hatte, wieder zuwarfen. Mietusch griff zur Peitsche und schlug nach | + | |
| - | ihnen. Da sprachen sie: “Du sollst Dein Pferd nicht lebendig nach Hause bringen!“ | + | |
| - | Als er anspannte, um nach Hause zu fahren, zerriß das Geschirr und das Pferd fiel | + | |
| - | tot zu Boden. Als er am nächsten Tag das Ackerzeug holen wollte, war alles | + | |
| - | verschwunden. Die Luttchen verteidigten offenbar ihren letzten Zufluchtsort. | + | |
| - | Anders erging es dem alten Bogula. Auch er pflügte eines Tages, als es ihm | + | |
| - | plötzlich schien als höre er Kuchenbleche scheppern. Halb im Scherz und halb zu | + | |
| - | sich selbst sagte er: „Gebt mir auch ein Stückchen!“ Als Bogula seinen Pflug | + | |
| - | wendete, fand er einen Teller mit Kuchen und eine Kanne Kaffee. Bogula aß und | + | |
| - | trank. „Gut, daß du gegessen hast, sonst wäre dir alles zum Fenster hinaus | + | |
| - | geflogen!“, | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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