sagen:die_littiche_bei_sallgast
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| - | Die Littiche bei Sallgast | + | |
| - | Vor vielen Jahren lebten im Erdinnern des Galgenberges bei Sallgast die Littiche. | + | |
| - | Dieses waren kleine Menschen. Sie kochten, wuschen und buken in ihren | + | |
| - | Wohnungen. Von Noacks, die früher auf Mittrachs Wirtschaft wohnten, holten sie | + | |
| - | sich immer die Kuchenbleche. Ein Blech wurde immer von sieben Littichen getragen. | + | |
| - | Als sie einmal buken, kam eine Frau am Galgenberg vorbei und sah eine Weile bei | + | |
| - | ihrer Arbeit zu. Als die Littiche die Frau erblickten, verschwanden sie alle. So ging es | + | |
| - | viele Jahre, doch als das Glockenläuten im Dorfe begann, da verschwanden sie für | + | |
| - | immer. Sie konnten das Glockengeläut nicht vertragen. Von dieser Zeit sind sie | + | |
| - | keinem Menschen mehr zu nahe gekommen. Wenn wir auf dem Galgenberg | + | |
| - | nachgraben, finden wir noch heute ihre Töpfchen, Tellerchen und Schüsseln. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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