sagen:die_heilige_kunigund
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| - | ====== Die heilige Kunigund ====== | ||
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| - | Kaiser Heinrich II. und Kunigund, die blieben beide unbefleckt bis an ihren Tod. Der Teufel wollte sie da unehren, daß sie der Kaiser zieh von eines Herzogen wegen, mit dem sollte sie in Ungebühr stehen. Die Fraue bot dafür ihr Recht, dazu kam manich Bischöfe und Fürsten. Da wurden sieben glühende Eisenschaaren gelegt, die sollte die Fraue treten. | ||
| - | Sie hub auf ihre Hände zu Gott, und sprach: „Gott du weißt wohl allein meine Unschuld; ledige mich von dieser Noth, als du thätest der guten Susannen von der ungerechten Bezeugniß!" | ||
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| - | Der König fiel ihr zu Füßen, und die Herren alle. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S.174, 1818// | ||
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sagen/die_heilige_kunigund.1576840184.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
