sagen:die_heilige_elisabeth
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| - | ====== Die heilige Elisabeth ====== | ||
| - | Das Königskind [[vip: | ||
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| - | Als junge Frau lag die fromme Landgräfin vielleicht mehr, als ihrem Gemahl lieb sein konnte, frommen Werken und Bußübungen ob. Sie zerschnitt oder verschenkte ihre schönsten Kleider und ging einfach und ärmlich einher, aber wenn es nötig war, umkleidete sie der Himmel selbst mit reichen und königlichen Gewanden. | ||
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| - | Elisabeth, die fromme Landgräfin, | ||
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| - | Da rief sie der Landgraf nicht gerade zärtlich an: Was trägst du da?, und sie sah in seinen Mienen den Wetterbaum seines Unwillens aufsteigen und erbebte und sprach mit unsicherer Stimme: Herr, Rosen! – Zeige her! rief der Landgraf und hob die Hülle von dem Korbe – siehe, da war der Korb eitel voll Rosen und andere blühende Blumen. Da stand der Landgraf beschämt vor ihr da, und wenn der und jener Diener wieder sich unterfing, gegen die milde Freigebigkeit der Herrin zu reden, so sprach der Landgraf: Lasset sie immer gewähren, da sie an Almosengeben ihre Freude hat, wenn sie uns nur [[burg: | ||
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| - | In der Hand dieser edlen und frommen Spenderin mehrten sich auch alle Gaben gar wundersam, auch wurden ihre Gewande nicht naß und nutzten sich nicht ab. Da Agnes, Landgraf Ludwigs Schwester, mit einem Herzog von Österreich Hochzeit hielt, war die [[burg: | ||
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| - | Ein anderes Mal hatte [[vip: | ||
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| - | Eines Tages ward die milde Herrin, da sie in [[geo: | ||
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| - | Ganze Bücher sind vollgeschrieben von den Taten und [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Ludwig Bechstein: Deutsches Sagenbuch. Meersburg und Leipzig 1930, S. 322-324. | ||
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sagen/die_heilige_elisabeth.1594025351.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
