sagen:die_grafen_von_eberstein
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| - | ====== Die Grafen von Eberstein ====== | ||
| - | Crusius ann. suev. dod. II. p. 108. 109. aus Familiennachrichten, | ||
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| - | Als [[vip: | ||
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| - | Das Schloß stand auf einem hohen Fels am Wald (unweit Baden in Schwaben), und dritthalb Jahr lang konnte es das kaiserliche Heer immer nicht bezwingen, sowohl der, natürlichen Festigkeit, als der tapfern Vertheidigung der Grafen wegen. Endlich rieth ein kluger Mann dem Kaiser folgende [[typ: | ||
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| - | Der Festtag zu [[geo: | ||
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| - | Darauf kehrten sie zum Tanz, forderten die Edeln und Ritter zum Kampf auf morgen, und hinterlegten Hundert Goldgülden zum Pfand in die Hände der Frauen. Um Mitternacht aber schifften sie über [[region: | ||
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| - | Allein die Fässer hatten doppelte Boden oder waren voll Wasser; unter dem Getraide lag Spreu, Kehricht und alte Lumpen. Die Gesandten hinterbrachten dem Kaiser „es sey vergeblich, die Burg länger zu belagern; denn Wein und Korn reiche denen inwendig noch auf dritthalb Jahre aus.“ Da wurde Otto’n gerathen, seine Tochter mit dem jüngsten Grafen Eberhard von Eberstein zu vermählen, und dadurch dieses tapfre Geschlecht auf seine Seite zu bringen. | ||
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| - | Die [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 166-168, 1818// | ||
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sagen/die_grafen_von_eberstein.1672903864.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
