sagen:die_freimaurer_von_dobrilugk
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| - | Die Freimaurer von Dobrilugk | + | |
| - | An bestimmten Tagen im Jahr versammelten sich die Freimaurer in der | + | |
| - | Schloßkirche in Dobrilugk. In der Nacht trieben sie dann ihr Wesen darin. Von der | + | |
| - | Kirche geht ein unterirdischer Gang nach dem Dorfe Lindena, darin gehen sie | + | |
| - | entlang, damit man nicht sieht, wer zu ihnen gehörte. Wo die beiden Kreuze in | + | |
| - | Lindena stehen, macht der Gang einen Knick. Er geht dann weiter nach Gruhno und | + | |
| - | endet auf dem Grundstück eines Töpfermeisters, | + | |
| - | In der Kirche steht, wenn sie drin sind, ein eiserner Sarg, in dem muß jeder eine | + | |
| - | Nacht liegen, ehe er in ihre Gesellschaft aufgenommen wird. Wenn sie | + | |
| - | unterschreiben, | + | |
| - | an Unglücksfällen oder durch Selbstmord. Und wenn dann einer gestorben ist steigt | + | |
| - | schwarzer Rauch aus dem Schornstein des Logenhauses. Weil ihnen der Besuch in | + | |
| - | der Schloßkirche in Dobrilugk unbequem war, wollten sie sich das Schoß in | + | |
| - | Finsterwalde kaufen. Das aber bekamen sie nicht. Nun machen sie ihre Sachen | + | |
| - | woanders. | + | |
| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | + | |
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