sagen:die_drei_alten
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| - | ====== Die drei Alten ====== | ||
| - | Mitgetheilt von Schmidt aus Lübek, im Freimüthigen 1809. Nr. 1. | ||
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| - | Im Herzogthum [[region: | ||
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| - | Mitten im 18. Jahrhundert geschah es, daß der neue Prediger die Markung seines Kirchsprengels umritt, um sich mit seinen Verhältnissen genau bekannt zu machen. In einer entlegenen Gegend stehet ein einsamer Bauernhof, der Weg führt hart am Vorhof der Wohnung vorbei. Auf der Bank sitzt ein Greis mit schneeweißem Haar und weint bitterlich. Der [[typ: | ||
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| - | Befremdet bindet der Prediger sein Pferd an und tritt ins Haus, da begegnet ihm auf der Flur ein Alter, noch viel greiser als der erste, von erzürnter Gebärde und in heftiger Bewegung. Der Prediger spricht ihn freundlich an und fragt nach der Ursache des Zürnens. Der Greis spricht: „ei, der Junge hat meinen Vater fallen lassen!“ Damit öffnet er die Stubenthüre, | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 464, 1816// | ||
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sagen/die_drei_alten.1595945610.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
