sagen:deutschemaerchenundsagen470
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| + | ====== Sage von der Sterbeglocke zu Wiener - Neustadt ====== | ||
| + | Vid. Commentar. brev. et jucund. itineris etc. edit. per | ||
| + | Stanislaum Pawlowsky Olomuc. 1577. Ost und West 1844. p. 101. | ||
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| + | Auf seiner Reise durch Deutschland, | ||
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| + | Ein reicher Handelsherr vertraute auf seiner Durchreise einem hiesigen Bürger große Massen Erz zur Aufbewahrung an. Eben damals sollte für die Klosterkirche eine neue Glocke gegossen werden, und Alles war zum Gusse bereit, als es sich ergab, daß das vorräthige Metall nicht ausreichen werde. In dieser Verlegenheit erfuhr der Stadtrath, daß im Hause jenes Bürgers das nöthige Metall vorhanden sei, bewog ihn gegen Erlegung des Werthes das anvertraute Gut auszuliefern, | ||
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| + | Nach einiger Zeit kam der Handelsherr wieder; vom Bürger über den eigentlichen Sachverhalt belehrt, eilte er auf den Thurm, wo sich auch alsbald die Rathsherren einfanden. Nachdem er die Glocke lange betrachtet und die Anwesenden auf die goldglänzenden Streifen aufmerksam gemacht hatte, begann er: " | ||
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