sagen:deutschemaerchenundsagen389
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Nächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:deutschemaerchenundsagen389 [2025/01/14 14:01] – angelegt ewusch | sagen:deutschemaerchenundsagen389 [2025/01/30 17:47] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
| [[sagen: | [[sagen: | ||
| + | ====== Gespenster in der Dünenabtei ====== | ||
| + | Mündlich. | ||
| + | |||
| + | Eine Magd, die längere Zeit bei dem Meier, der in den Ruinen der Dünenabtei wohnt, gedient hatte, wollte eines Tages nicht länger bleiben und verließ noch am selben Abende den Pachthof. Lange quälte man sie, die Ursache davon zu sagen, aber sie wollte es nicht; endlich ließ sie sich doch überreden und erzählte Folgendes. | ||
| + | |||
| + | Eines Abends ging ich mit einem andern Mädchen in den Baumgarten. Da sahen wir deutlich sich Nebel zwischen den Bäumen sammeln und immer dichter und endlich so dicht werden, daß das Mädchen sprach: "Sieh doch, Trine, diesen Abend nebelt es stärker, als ich mich zu erinnern weiß, je gesehen zu haben." | ||
| + | |||
| + | Im Hause hatten wir aber keine Ruhe und das Mädchen ging nach dem Hinterfenster, | ||
| + | |||
| + | Wir eilten in den Hof und sahen die Schweine vor uns, hörten sie auch grunzen und gingen ihnen nach, um sie zurück in den Stall zu bringen, aber sie liefen dem Felde zu; als wir ihnen nachsetzten, | ||
| + | |||
| + | Von dem Augenblicke ab wollte ich nicht mehr da dienen und am andern Morgen schnürte ich mein Bündel." | ||
| // | // | ||
sagen/deutschemaerchenundsagen389.1736859664.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
