sagen:deutschemaerchenundsagen358
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| Der Hirte des Dorfes, ein Mann, der Frau und Kind hatte, faßte eine glühende Liebe für ein junges Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Eines Tages, wo grade all sein Sinnen und Denken auf sie gerichtet war, erschien sie plötzlich vor ihm im Felde, oder vielmehr nicht sie, sondern ein Geist in ihrer Gestalt. Der Hirte bekannte ihr seine Liebe und sie empfing das Geständniß mit Freuden unter der Bedingung, daß er sich ihr übergebe und ihr in allen Dingen gehorche. Der Hirte war deß sehr zufrieden und that seinen Willen mit ihr. Einige Tage später verlangte Abrahel, denn diesen Namen hatte der Geist angenommen, daß er ihr sein einzig Söhnchen opfere, als Pfand seiner Liebe, und sie gab ihm einen Apfel, damit er das Kind davon essen lasse. Der Knabe hatte aber kaum hineingebissen, | Der Hirte des Dorfes, ein Mann, der Frau und Kind hatte, faßte eine glühende Liebe für ein junges Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Eines Tages, wo grade all sein Sinnen und Denken auf sie gerichtet war, erschien sie plötzlich vor ihm im Felde, oder vielmehr nicht sie, sondern ein Geist in ihrer Gestalt. Der Hirte bekannte ihr seine Liebe und sie empfing das Geständniß mit Freuden unter der Bedingung, daß er sich ihr übergebe und ihr in allen Dingen gehorche. Der Hirte war deß sehr zufrieden und that seinen Willen mit ihr. Einige Tage später verlangte Abrahel, denn diesen Namen hatte der Geist angenommen, daß er ihr sein einzig Söhnchen opfere, als Pfand seiner Liebe, und sie gab ihm einen Apfel, damit er das Kind davon essen lasse. Der Knabe hatte aber kaum hineingebissen, | ||
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