sagen:deutschemaerchenundsagen346
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| + | ====== Priester zum Hexentanz entführt ====== | ||
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| + | Joa. Franc. Pici Comit. Mirandulae strix sive de ludificat, daem. dial. III. Argent. 1612. p. 151. | ||
| + | Thyraei Daemoniaci h. e. de obsessis a spirit. daemon. homin. p. 167. | ||
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| + | Zu den Zeiten Maximilians des Ersten lebte in den rhatischen Alpen ein gar frommer und gottesfürchtiger Priester. Der wurde eines Abends gerufen, einem fernwohnenden Kranken die Wegzehrung zu bringen; damit er nun um so schneller den Weg zurücklegen möchte, schloß er die Hostie in ein Büchschen, hing das an den Hals und bestieg ein Pferd, welches einen guten Trab ging. | ||
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| + | Als er so ein Streckchen geritten war, da kam ihm Einer entgegen, der lud ihn ein, von dem Pferde zu steigen und ein Schauspiel zu schauen, wunderbarer, | ||
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| + | Als nun die Reihe an ihm war, da trat er auch gar demuthig zu ihrem Throne und legte ihr das Büchslein mit den Hostien auf den Schoos, aber im selben Augenblicke verschwand sie mit den andern Allen und den Priester umgab dickes Dunkel. Er rief Gottes Hülfe und Beistand an und suchte sich mit vieler Mühe einen Weg durch Wälder und Büsche und fand nach langem Wandern einen Hirten, von dem er erfuhr, daß er über hundert Meilen von dem Orte entfernt sei, wohin er die heilige Wegzehrung hatte bringen sollen. | ||
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