sagen:deutschemaerchenundsagen288
Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
| Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende ÜberarbeitungNächste Überarbeitung | Vorhergehende Überarbeitung | ||
| sagen:deutschemaerchenundsagen288 [2025/01/15 17:49] – ewusch | sagen:deutschemaerchenundsagen288 [2025/01/30 17:47] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1 | ||
|---|---|---|---|
| Zeile 8: | Zeile 8: | ||
| De heerlyke en vrolyke daden van Keyzer Carel V. S. 52. | De heerlyke en vrolyke daden van Keyzer Carel V. S. 52. | ||
| - | Einmal verirrte Kaiser Karl sich auf der Jagd und kam nach langem Wandern endlich an eine Bauerhutte; da klopfte er an, der Bauer öffnete ihm und frug, was sein Begehren wäre. Karl frug sich fürs Erste ein we nig Speise und Trank und alsbald flog der Bauer mit seinem Weib und deckten die Tafel und trugen auf, was sie hatten. Dann flüsterte der Bauer der Frau in's Ohr: „Sag, sollen wir dem Herrn nicht ein Stück Hirsch geben?“ - "Wie du meinst," | + | Einmal verirrte |
| Am andern Tage aber schickte er wieder zu ihm und ließ ihn an Hof holen. Der Bauer meinte, der fremde Gast hatt' ihn beim Kaiser verrathen, und stand Todesangst aus; als er aber in den Saal kam und den Karl erkannte, da ward es ihm ein bischen besser zu Muthe. "Wie soll ich dir die Mahlzeit von gestern vergelten?" | Am andern Tage aber schickte er wieder zu ihm und ließ ihn an Hof holen. Der Bauer meinte, der fremde Gast hatt' ihn beim Kaiser verrathen, und stand Todesangst aus; als er aber in den Saal kam und den Karl erkannte, da ward es ihm ein bischen besser zu Muthe. "Wie soll ich dir die Mahlzeit von gestern vergelten?" | ||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
| ---- | ---- | ||
| - | {{tag> | + | {{tag> |
sagen/deutschemaerchenundsagen288.1736959793.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
