sagen:deutschemaerchenundsagen114
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| - | Zwischen Huysse und Auweghem steht eine uralte Linde, die in der ganzen Gegend unter Jung und Alt nur unter dem Namen Katzenlinde bekannt ist. Einem Bauer aus Auweghem begegnete daselbst Folgendes. Er hatte sich nach langem | + | Einer der Herren von Vinderhouthem hatte keine Kinder. Da wandte er sich nach langem |
| - | Während der Bauersmann noch verwundert auf all das sonderliche Treiben hinstarrte, kam ein artig weißes Kätzchen | + | Ein anderer Herr von Vinderhouthem, Graf Walther genannt, lag in seinem Sterbestündlein neben einem großen Fenster, welches |
| - | Der Bauer dankte höflich zu dreien Malen. Da das Kätzchen ihn aber so sehr nötigte, nahm er es endlich an. Man brachte ihn bald einen mit Kuchen hochbeladenen Teller | + | Allen Grafen dieses Geschlechtes wurde ihr Tod vorher verkündet durch ein klagend |
| - | Einige sagen, der Mann habe nach dem ersten Biss in einen der Kuchen in Gottes Namen um ein wenig Salz gebeten, worauf | + | Eine Nebenlinie der Grafen hatte die Verpflichtung, das Öl für die Gotteslampe |
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| + | Nun sieht man wenig mehr da, nur von Zeit zu Zeit gewahrt man noch ein weißes Kaninchen, welches klagend um die Bäume und Hage irrt und, nähert man sich ihm, plötzlich verschwindet. | ||
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