sagen:deutschemaerchenundsagen112
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| - | In der Nähe des grünen Teiches zu Assenede lag früher eine Weide, auf der die Vogelstange stand. Um die Stange tanzte jede Nacht eine Menge von Katzen. | + | In Schwaben lebte einst ein reicher und mächtiger Edler, namens Rickberger, dessen jährliche Einkünfte sich gut auf mehr denn dreißigtausend Goldstücke beliefen. Der war dabei aber so geizig, dass es nicht zu sagen ist, und seine einzige Sorge, immer mehr und mehr Reichtümer aufzuhäufen, gleichviel, ob mit Recht oder mit Unrecht. Eines Jahres waren die Feldfrüchte über Maßen gut geraten und er hatte all seine Speicher so gefüllt, dass sie drohten, zusammenzustürzen. Dennoch verkaufte |
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| - | Ein Bauer, der ein wenig zu tief ins Glas geschaut hatte, kam noch spät abends da vorbei | + | |
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| - | »Ei, schöne bunte Katze, wo gehtʼs denn hin?«, fragte | + | |
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| - | Väterchen, Käterchen, das fragte mich, | + | |
| - | Ei, schöne bunte Katze, wohin trollst du dich? | + | |
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| - | Als der Tanz einige Zeit gedauert hatte, verschwanden die Katzen und es erschienen viele schön gekleidete Mädchen, die kostbare Speisen auf eine lange Tafel setzten | + | |
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| - | »Habt ihr nicht ein wenig Salz hier?«, fragte er, aber im selben | + | |
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