sagen:deutschemaerchenundsagen108
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| - | Vor längerer Zeit lebte zu Assenede | + | Eines Tages wandelten |
| - | Er fragte | + | Nach dem dritten Mal fragte |
| - | Sie sah ihn einmal an und sprach mit ihrer rostigen | + | Und die erste Stimme |
| - | Der Bursche lachte | + | Das machte die Männer aufmerksam und sie zeichneten den Tag und die Stunde auf, wo sie die Stimme gehört hatten, und meldeten alles dem Kaiser Friedrich, zugleich fragend, ob Herzog Bertolf vielleicht um die Zeit gestorben wäre. Bald darauf hörten |
| - | Ein anderer | + | Bertolf aber war ein unmenschlicher Tyrann und so geizig, dass keiner ihm darin gleich |
| - | Er schaute sich um, sah das alte, krüppelhafte Weib und lieft was er konnte, um das Dorf zu erreichen. Ein paar hundert Schritte weiter dachte er, nun könne er wohl langsamer gehen, denn das Zauberweib schlich nur mit Mühe stets an ihrem Stab fort. | + | Eine ähnliche Geschichte noch erzählt Caesarius von einem Schulzen von Lechenich, einem Dorf bei [[geo: |
| - | In demselben Augenblick aber hörte er ihre allzu bekannte Stimme neben sich die Frage wiederholen: | + | //Quelle: [[autor: |
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| - | Kalten Todesschweiß auf der Stirn, begann er zum anderen Mal zu laufen und ruhte auch nicht, bis er an seiner Tür ankam. Als er jedoch kaum den Schlüssel eingesteckt und dieselbe geöffnet hatte, stand das Weib zum dritten Mal neben ihm und fragte: »Wie spät ist es?« | + | |
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| - | Man braucht wohl nicht zuzufügen, dass er in aller Eile ins Haus schlüpfte und froh war, von ihr erlöst zu sein. | + | |
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