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sagen:deutschemaerchenundsagen103

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-====== Wagen mit Katzen bespannt ======+====== Ruf der Sterbenden ======
  
-Anno 1633 wurde zu Strasburg ein Junge aus Molzheim, nicht mehr als sechzehn Jahr alt, zum Tode verurteilt, weil er ein erwiesener Teufelskünstler war. Sein Lehrer in der Zauberkunst war ein Jesuit aus Molzheim gewesender nebst ihm noch viele andere Jungen verleitet hatte. Der Teufel war einmal zu ihm in die Schule gekommen in Gestalt eines ansehnlichen schwarzen Mannes und hatte ihm Geld verehrt. Dieser Junge konnte sich in allerlei Gestalten verwandeln; so hatte er einmal in Gestalt eines Raben sich einer Kuh auf den Rücken gesetzt und sie gebissen, bis sie starb. +Im Jahre 1564 wütete eine sehr heftige Pest am Rhein und besonders in der Gegend von Basel. Während derselben hatte man durchgängig gesehendass die von ihr Ergriffenen im ärgsten Augenblick ihrer Krankheit und kurz vor ihrem Tod den Namen des einen oder anderen aus ihrer Verwandtschaft ausriefen oder auch den eines ihrer Bekannten oder NachbarnEs dauerte dann nicht lange und der Gerufene wurde gleichfalls von der Pest ergriffen und rief wiederehe er den Geist aufgabeinen anderen, der gleichfalls bald darauf erkrankte und es ebenso machte.
- +
-Er nannte viele Pater Jesuiten, welche auch Teufelskünste getrieben und von denen noch zwei am Leben waren, der eine zu Brisach, der andere zu Schletstadt. +
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-Von diesen und anderen Jesuiten brachte er Briefe nach Benfeldwelches dazumal gerade belagert war. Er fuhr nämlich damit durch die Luft auf einem mit sechs Katzen bespannten Wagen. Bei seinem Tod zeigte er große Reue und warnte alle Leute vor den Jesuitenwelche ihn in solch elenden Stand gebracht hatten.+
  
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