sagen:deutschemaerchenundsagen063
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| - | In Speier, der hochberühmten deutschen Stadt, sieht man ein wunderbares Marienbild, welches das Jesuskindlein auf dem Arm trägt. Zu diesem trat einmal ein Knäbchen, welches ein Stück Brot in der Hand trug. Davon brach das Kind ein Bröcklein | + | Zu Stammheim wohnten im 13. Jahrhundert zwei Ritter, deren einer Herr Günther hieß und der andere Herr Hugo. Einst, während Günther im Heiligen Land für den Glauben kämpfte, hatte die Kindermagd dessen beide Knaben nachts in den Hof geführt, damit sie einem natürlichen Bedürfnisse genügten. Während sie aber so neben den Kleinen stand, sah sie plötzlich eine Frau in schneeweißem Kleid und mit leichenblassem Antlitz, die über die Torschwelle hin auf die Kinder |
| - | Da neigte sich das Bild des Jesukindchens | + | Und so geschah es auch und es ging noch weiter, denn nachdem die Kinder tot waren, folgte ihnen die Mutter und endlich auch die Magd. |
| - | Das hörte des Knäbchens Mutter. Sie zitterte und bebte, erzählte | + | Zur selben Zeit ungefähr verschied |
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| - | Dieser erkannte den Sinn jener Worte wohl und sprach: »Frau, habt Acht auf Euer Kind, denn es wird kaum noch drei Tage leben.« | + | |
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| - | So geschah es auch. Das Knäbchen bekam ein Fieber und war am dritten Tag tot. | + | |
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