sagen:des_remigs_theil_vom_wasichenwald
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| - | ====== Des Remigs Theil vom Wasichenwald ====== | ||
| - | Flodoardus I. c. I. 20. p. 108 - 110 | ||
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| - | Es hatte der heilige Remig für seine Kirche ein großes Stück des Wasichenwaldes erkauft, woselbst er einige Weiler, Namens Cosla und Gleni, gebaut haben soll. In diese setzte er Einwohner aus der nahgelegenen Stadt Berna, die der Kirche jährlich ein Gewisses an Pech liefern mußten. Die Grenzen dieses Besitzthums hatte er ringsherum so genau abgesteckt, daß sie jedermann bekannt sind, unter andern mit seiner eignen Hand einen Stein auf ein hohles Baumloch hingeworfen. | ||
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| - | Mit diesem Stein hat es die wunderbare Bewandtniß, | ||
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| - | Zu Kaiser Ludwigs Zeiten waren zwei Brüder zu Förstern des königlichen Waldes gesetzt. Diese behaupteten, | ||
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| - | Als hernach der andre Bruder ein Mal zu einem Felsen im Wald kam, und ausrief: „Jedermann sey kund und zu wissen, alles was bis zu diesem Felsstein gehet, ist Kaiserswald!“ auch bei diesen Worten mit seiner Axt an den Stein schlug, so sprangen Stücke daraus in seine Augen, daß er blind wurde. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 80-81, 1818// | ||
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