sagen:derhohendorferkreuzstein
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| - | ====== Der Hohendorfer Kreuzstein ====== | ||
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| - | //In der Literatur ist er so gut wie unbekannt. Nur im "Riehl und Scheu: Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz", | ||
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| - | In meiner Nachweisung: | ||
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| - | Der Stein stand nähmlich ganz verborgen in einer hohen Hecke von Teufelszwirn (Lycium barbarum) unmittelbar am Golßen-Hohendorfer Wege. Da die Hecke sich allmählich zu einem Verkehrshindernis auswuchs, wurde sie nach dem Kriege beseitigt und der Stein dabei um anderthalb Meter nach Norden an der Giebelwand des Auszugshauses der Gastwirtschaft, | ||
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| - | Nach einer Mitteilung eines alten Einwohners soll der Stein etwa 1855 das erste Mal versetzt worden sein; damals hätte er etwa zwei Meter von dem früheren Stand nach Süden zu seinen Platz gehabt, also vom jetzigen Standort 3½ Meter nach Süden. | ||
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| - | Der Stein ist ein granitener Findling mit folgenden Ausmaßen: ganze Höhe 124cm, Höhe über der Erde 94cm, Umfang am Boden 270, Umfang in der Mitte 219, Breite von rechts nach links 109, von vorn nach hinten 30cm. | ||
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| - | Auf der nach Süden gerichteten nicht bearbeiteten, | ||
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| - | Das Kreuz ist 40cm hoch und 35cm breit, die Schmalseite der Schenkel beträgt 8cm. Der Degen - ein Schiavona mit geknicktem Korb und kurzer Parierstange - hat eine Klinge von 40cm Länge. Die Stange ist 3cm lang, der Korb 10cm; zur Not lassen sich drei Korbbogen erkennen. | ||
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| - | Der schon einmal erwähnte alte Einwohner, den ich bei meinem letzten Besuch in Hohendorf Pfingsten 1926 sprach, meinte, der Stein sei zum Andenken an einen im Siebenjährigen Kriege gefallenen Offizier errichtet worden. | ||
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| - | Dieser Annahme stelle ich eine Sage gegenüber, die ich 1914 in Hohendorf hörte und die im " | ||
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| ====== Der Schwedenstein von Hohendorf ====== | ====== Der Schwedenstein von Hohendorf ====== | ||
| - | Das Dorf Hohendorf lag früher da, wo jetzt das Vorwerk Schönerlinde ist. Im [[zeit: | + | Das Dorf Hohendorf lag früher da, wo jetzt das Vorwerk |
| Diese Sage ist im Heimatkalender 1926 auf Veranlassung des verstorbenen Landrats Freiherrn von Manteuffel ein Nachsatz zugefügt worden: Der Stein steht unter Aufsicht der staatlichen Stelle für Naturschutz und Denkmalpflege, | Diese Sage ist im Heimatkalender 1926 auf Veranlassung des verstorbenen Landrats Freiherrn von Manteuffel ein Nachsatz zugefügt worden: Der Stein steht unter Aufsicht der staatlichen Stelle für Naturschutz und Denkmalpflege, | ||
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