sagen:der_zwerg_und_die_wunderblume
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| - | ====== Der Zwerg und die Wunderblume ====== | ||
| - | Otmar S. 145-150 | ||
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| - | Ein junger, armer Schäfer aus Sittendorf an der südlichen Seite des Harzes in der goldnen Aue gelegen, trieb einst am Fuß des Kyffhäusers und stieg immer trauriger den Berg hinan. Auf der Höhe fand er eine wunderschöne Blume, dergleichen er noch nie gesehen, pflückte und steckte sie an den Hut, seiner Braut ein Geschenk damit zu machen. | ||
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| - | Wie er so weiter ging, fand er oben auf der alten Burg ein Gewölbe offenstehen, | ||
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| - | Kaum sah er die Sonne und seine Heerde wieder, schlug die Thür, die er vorher gar nicht wahrgenommen, | ||
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| - | Wie der Schäfer zu Haus in seine Taschen griff, waren die glimmernden Steine lauter Goldstücke. Die Blume ist verschwunden und wird von den Bergleuten bis auf heutigen Tag gesucht, in den Gewölben des Kyffhäufers nicht allein, sondern auch auf der Questenburg und selbst auf der Nordseite des Harzes, weil verborgene Schätze rucken. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 391–392, 1816// | ||
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