sagen:der_weisse_mann_bei_schoenwalde_spreewald
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| - | ====== Der weiße Mann bei Schönwalde (Spreewald) ====== | ||
| - | Wenn man in Schönwalde auf der Lubolzer Straße geht, kommt man in ein | ||
| - | Wäldchen, da wo die Straße nach Rickshausen abgeht. | ||
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| - | Um Mitternacht steht da ein | ||
| - | Mann in grauer oder weißer Kutte, wie ein Mönch. Der hat die Ärmel ineinander | ||
| - | gesteckt und sieht den, der vorübergeht, | ||
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| - | Manche sagen auch, er habe keinen | ||
| - | Kopf. Andere erzählen aber, daß er dem Menschen der da ankommt, entgegen sieht | ||
| - | und ihn mit den Blicken verfolgt. Ist der Mensch, ohne ihn anzureden, vorüber | ||
| - | gegangen, dann stöhnt er ganz erbärmlich. | ||
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| - | Man könnte sehr reich werden, wenn | ||
| - | man ihn ansprechen und erlösen würde. Aber die Menschen trauen sich nicht das zu | ||
| - | tun. Es wird auch erzählt, daß er den Kopf abgenommen und damit nach den Leuten | ||
| - | geworfen habe, ohne sie jedoch zu treffen. | ||
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| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | ||
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