sagen:der_verlorene_kaiser_friedrich
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| - | ====== Der verlorene Kaiser Friedrich ====== | ||
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| - | Keiner von des Kaisers Leuten wußte seinen Muth und Sinn; er legte ein edles Gewand an, das man ihm gesendet hatte von Indien, nahm ein Fläschlein mit wohlriechendem [[typ: | ||
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| - | Seit dieser Zeit sah man ihn nimmer mehr, und so war der hochgeborne Kaiser verloren. Wo er hinkam, ob er in dem Wald das Leben verlor, oder ihn die wilden Thiere zerrissen, oder ob er noch lebendig sey, das kann niemand wissen. | ||
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| - | Doch erzählen alte Bauern: Friedrich lebe noch, und lasse sich oft als ein Waller bei ihnen sehen; dabei habe er öffentlich ausgesagt, daß er noch auf römischer Erde gewaltig werden, und die Pfaffen stören wolle, und nicht ehnder ablassen, er habe denn das heilige Land wieder in die Gewalt der Christen gebracht; dann werde er „seines [[typ: | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 2, S. 188-189, 1818// | ||
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