sagen:der_spuk_im_kriezbruch_bei_gehren
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| - | ====== Der Spuk im Kriezbruch bei Gehren ====== | ||
| - | Einmal fuhr der alte Hube von Grünswalde nach Hause mit einer Karre, auf der ein | ||
| - | Sack mit Mehl lag, das er aus der Teufelsmühle geholt hatte. | ||
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| - | Als er im Kriezbruch | ||
| - | war, konnte er die Karre nicht mehr schieben und an Stelle des Sackes lag ein | ||
| - | großes schwarzes Ding. Der Mond schien ganz hell, aber Hube konnte nicht | ||
| - | erkennen, was das war. Anzufassen traute er es sich nicht. | ||
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| - | Da fiel ihm ein, daß in | ||
| - | dem Kriezbruch ein Spuk ist und er dachte: Du läßt die Karre stehen und holst sie | ||
| - | morgen früh bei Tage. Wenn auch die Frau schimpfen wird, denn sie wollte noch | ||
| - | säuern. | ||
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| - | Er machte noch einmal den Versuch, die Karre weiter zu schieben. Es ging | ||
| - | jedoch nicht. So ließ er die Griffe los und sagte: „Mach wärn, wie der liebe Jott will!“ | ||
| - | Im selben Augenblick war das schwarze Ding verschwunden und der weiße | ||
| - | Mehlsack lag wieder da und er konnte die Karre nach Grünswalde fahren. | ||
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| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | ||
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sagen/der_spuk_im_kriezbruch_bei_gehren.1578477940.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
