sagen:der_schweidnitzer_rathsmann
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| - | ====== Der schweidnitzer Rathsmann ====== | ||
| - | Lucä schles. Denkwürdigk. Fft. 1689. 4. S. 920. 921 | ||
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| - | Es lebte vorzeiten ein [[typ: | ||
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| - | Die andern Rathsbedienten gewahrten endlich der Verminderung des [[typ: | ||
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| - | Unterdessen wurde in des verdächtigen Rathsherrn Wohnung geschickt und nicht nur der fliegende Bote, sondern auch die gezeichneten Goldstücke gefunden. Der Missethäter bekannte sein Verbrechen, unterwarf sich willig dem Spruch, den man, angesehen sein hohes Alter, lindern wollte, welches er nicht zugab, sondern stieg vor aller Leute Augen mit [[typ: | ||
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| - | Beim Absteigen unterwärts kam er aber bald auf ein steinern Gelender, konnte weder vor noch hinter sich und mußte stehen bleiben. Zehn Tage und Nächte stand der alte, arme Greis da zur Schau, daß es einen erbarmte, ohne Speis und Trank, bis er endlich vor großem [[typ: | ||
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| - | Statt des Leichnams wurde in der Folge sein steinernes Bild nebst dem der Dohle auf jenes Thurmgelender gesetzt. 1642 wehte es ein Sturmwind herunter, aber der Kopf davon soll noch auf dem Rathhaus vorhanden seyn. | ||
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| - | //Quelle: Brüder Grimm, Deutsche Sagen, Band 1, S. 460–462, 1816// | ||
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