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sagen:der_schwedische_reiter_in_zuerchel

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-====== Der schwedische Reiter in Zürchel ====== 
  
-Als im dreißigjährigen Kriege ein schwedischer Reiter dem Bauer Lehmann in 
-Zürchel das Geld rauben wollte, lief dieser schnell mit seinem Beutel nach seinem 
-Wald in der Nähe des Neuen Teiches, um sich dort im Dickicht zu verstecken.  
- 
-Der 
-Reiter aber folgte seiner Spur und fand ihn endlich an einem Brunnen, wo er sich in 
-einem Faulbeerstrauch verborgen hatte. Schnell gab er seinem Pferde die Sporen. 
-Aber es stolperte und Roß und Reiter stürzten in den Born und ertranken. 
- 
-Wenn heute die Zürchler Jäger in der Nähe die Hasen jagen und der Knall der 
-Büchsen weithin ertönt, dann erwacht der Reiter aus seinem Schlafe. Die vielen 
-Tränen, die er vergießt, sind die Wassertropfen,die im Zürchler Dorfgraben nach 
-Dollenchen fließen.  
- 
-Die Tränen sind das Zeichen seiner Trauer, daß er für immer so 
-fern seiner Heimat hier ruhen muß. 
-//Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// 
-{{tag>sagen zürchel niederlausitz 1700}} 
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