sagen:der_schneider_aus_wendisch-drehna
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| - | ====== Der Schneider aus Wendisch-Drehna ====== | ||
| - | In [[geo: | ||
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| - | Weil es sehr heiß war, ging er bei frühen Zeiten weg und wollte auf Mittag wieder zu Hause sein. Als er nach [[geo: | ||
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| - | Endlich ging er fort, aber die Sonne ging schon über Mittag weg. Er kam nach Klein-Krausnigk und die Leute gaben ihm die Ziege. Der Schneider führte sie an einem Strick und kam wieder nach Wehnsdorf. Es war schon gegen Abend. Er ging wieder in den Gasthof und band derweil die Ziege draußen an. Der Schenker war aber ein Schalk und hatte einen Bock im Stalle. Da sagte er zu einem seiner Söhne: „Geh und binde für die Ziege den Bock an.“ Das tat der. | ||
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| - | Danach, als der [[typ: | ||
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| - | Am anderen Tag regnete es sehr stark und sehr lange, so daß der [[typ: | ||
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| - | Als der Schneider satt war, machte er sich auf den Weg nach Klein-Krausnigk. Da kam er an, als die Leute schon schliefen. Er klopfte an die Tür und machte solchen Lärm, daß auch die Nachbarn heraus kamen und meinten Wunder was wäre. Als die alten Leute ihn fragten, was er wollte, schimpfte er sie Betrüger und sie hätten ihm einen Bock für eine [[typ: | ||
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| - | Da lachten die Leute den [[typ: | ||
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| - | //Quelle: E.H.Wusch: Sagen meiner Heimat, eine Sammlung mündlich übertragener Sagen der Niederlausitz// | ||
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sagen/der_schneider_aus_wendisch-drehna.1616584198.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
